Nissan Micra 1.5 dCi K13

2010-2017Zuletzt aktualisiert: Mai 2026 · Wie dieser Bericht entstehtMai 2026

2010-2017 · 1.5 dCi K9K (65 PS) 4-Zylinder Turbodiesel

Nissan Micra 1.5 dCi K13
Render © Car Checker

Der K13 Micra mit dem von Renault stammenden 1.5 dCi K9K-Diesel bot hervorragenden Verbrauch für einen Kleinwagen, typischerweise 4-5 l/100 km im Mischbetrieb. Der K9K ist einer der meistgebauten Kleinwagendiesel weltweit, verbaut in Renault, Dacia, Nissan und sogar einigen Mercedes-Benz Modellen. Ersatzteile sind günstig und überall verfügbar. Allerdings galt die K13-Plattform selbst als Rückschritt gegenüber dem geschätzten K12, mit niedrigerer Verarbeitungsqualität und einfacherem Innenraum.· mehr· weniger

Bewährter K9K-Diesel, sehr sparsam Günstige Teile, überall verfügbar
Injektoren sind eine Schwachstelle Fahrwerksbuchsen verschleißen schnell
Kaufen, wenn: Sie suchen einen sparsamen Kleinwagen für regelmäßige längere Fahrten und finden ein Exemplar mit vollständiger Wartungshistorie und häufigen Ölwechseln.
Vermeiden, wenn: Sie fahren überwiegend Kurzstrecken unter 15 km, da DPF-Verstopfung und AGR-Verkokung dann zu teuren Problemen werden.
Wartungskosten
€600 - €1.100/Jahr
15.000 km/Jahr
Fixkosten
€350-600
Risikopuffer
€250-500
Bekannte Probleme
Zuverlässig bei guter Wartung, aber Diesel-Komplexität erfordert Disziplin
Der K9K-Motor kann bei ordnungsgemäßer Wartung problemlos 200.000 km und mehr erreichen, verlangt aber strikte Einhaltung der Ölwechselintervalle mit dem richtigen Spezifikations-Öl. Die Hauptrisiken sind Injektorverschleiß, Turbo-Ölmangel und DPF-Verstopfung durch Kurzstreckennutzung. Käufer sollten überprüfen, ob das Fahrzeug eine vollständige Wartungshistorie mit regelmäßigen Ölwechseln aufweist und für regelmäßige längere Fahrten genutzt wurde statt ausschließlich im Stadtverkehr. Die K13-Plattform bringt einige Ärgernisse wie schnellen Buchsenverschleiß und Radlagergeräusche mit sich, aber diese sind günstig zu beheben.
Checkliste für die Kaufinspektion
Allgemeine Prüfungen
Spezifisch für dieses Fahrzeug
Empfehlungen für die Besichtigung

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Rückrufe und technische Servicehinweise
Motorstartschalter kann in gedrückter Position verbleiben (Produktion 2010-2014) Erledigung prüfen
Fahrer-Airbag-Gasgenerator möglicherweise falsch eingebaut (Sep 2010-Okt 2011) Erledigung prüfen
Beifahrer-Airbag-Risse (Takata-Gasgenerator, 2010-2015) Kritisch – Erledigung prüfen
Rissrisiko an der vorderen Radnabe (bestimmte Produktionszeiträume) Erledigung prüfen
Hauptbremszylinder-Kolben außerhalb Spezifikation (bestimmte Produktionszeiträume) Erledigung prüfen
Lenkrad-Befestigungsschraube unzureichend angezogen Erledigung prüfen
Der K13 hat eine erhebliche Anzahl von Rückrufen. Kontaktieren Sie eine Nissan-Vertragswerkstatt mit der FIN, um die Erledigung aller Rückrufe zu überprüfen. Die Takata-Airbag- und Radnaben-Rückrufe sind besonders sicherheitskritisch.
Garantiestatus
Herstellergarantie (3 Jahre / 100.000 km) Bei allen K13-Modellen abgelaufen
Durchrostungsgarantie (6 Jahre) Bei den meisten K13-Modellen abgelaufen
Alle K13 Micra-Modelle sind mittlerweile weit außerhalb ihrer ursprünglichen 3-jährigen Nissan-Herstellergarantie. Nissan bietet kein Garantieverlängerungsprogramm für diese Generation an.

↔ Alternativen

Nissan Micra K13 1.2
Nissan Micra K13 1.2 2010-2017
Benziner-Schwestermodell mit einfacherem Saugmotor-Dreizylinder. Keine DPF- oder AGR-Probleme, aber eigene Schwächen beim Steuerkettenspanner. Besser für den Stadtverkehr.
Renault Clio IV 1.5 dCi
Renault Clio IV 1.5 dCi 2012-2019
Gleicher K9K-Motor in einem besser verarbeiteten Auto. Ähnliches Zuverlässigkeitsprofil, aber der Clio hat zusätzlich EDC-Doppelkupplungsgetriebe-Probleme bei Automatik.
Ford Fiesta 1.5 TDCi Mk7
Ford Fiesta 1.5 TDCi Mk7 2013-2017
Anderer Dieselmotor (PSA DV5). Ähnlicher Verbrauch mit weniger Injektorproblemen, aber eigenes Risiko für Turbo-Ölmangel.
Nissan Micra K14 1.0
Nissan Micra K14 1.0 2017-2022
Nachfolgegeneration mit Turbo-Benziner. Bessere Verarbeitungsqualität und Fahrkomfort, aber keine Dieseloption.
Volkswagen Polo 1.4 TDI 6C
Volkswagen Polo 1.4 TDI 6C 2014-2017
Besser verarbeitet mit neuerem EA288-Diesel. Ähnliche DPF- und AGR-Probleme, aber zusätzlich verbreitete Wasserpumpenausfälle.

Dieser Bericht dient nur zu Informationszwecken und stellt keine professionelle Beratung dar. Schätzungen können ungenau sein. Lassen Sie das Fahrzeug vor dem Kauf immer von einem qualifizierten Fachmann inspizieren. Wir übernehmen keine Haftung für Entscheidungen, die auf Grundlage dieser Informationen getroffen werden. Diese Seite enthält Affiliate-Links — wir erhalten ggf. eine kleine Provision, ohne Mehrkosten für Sie.